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Wirtschaft2050



Archiv

Nachfolgend sehen Sie die Referenten der lezten Jahre chronologisch aufgelistet.

Wenn Sie Vorschläge für interessante Referenten haben, können Sie uns diese mit folgendem Formular zukommen lassen. Wenn Sie uns einen Kontakt herstellen können oder in unseren News-Verteiler aufgenommen werden wollen, füllen Sie bitte die entsprechenden Kontaktfelder aus.

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21.September2017

Karl Aiginger

“Neue Ziele für Europa oder Zerfall?!”

Bericht & Fotos über den Vortrag Wirtschaft 2050

Lebenslauf und Hintergründe

Am 21. September trug Karl Aiginger zu aktuellen Entwicklungen in Europa, den großen Herausforderungen und Gefahren, aber auch zu einem offenen Reformfenster und einer neuen Vision für die EU, vor. Rund 150 BesucherInnen wurden durch den Vortrag zu einer kontroversen Diskussion animiert.

3.Oktober2016

Fabian Scheidler

“Das Ende der Megamaschine”

Hier können Sie den Vortrag von Fabian Scheidler online ansehen:

Lebenslauf und Hintergründe

Zusammenfassung: Das Ende der Megamaschine im „brennstoff“, Herbst 2016

Interview mit Fabian Scheidler im „brennstoff“, Herbst 2015

www.megamaschine.org

Lebenslauf und Hintergründe

Der Berliner Autor und Journalist referierte am 3. Oktober über die strukturellen Ursachen der globalen ökologischen und sozialen Krisen. Seine conclusio: Um Auswege aus diesen Krisen zu finden, brauche es einen Ausstieg aus der globalen „Megamaschine“und den Aufbau einer gemeinwohlorientierten Wirtschaftsweise.

19.September2016

Sina Trinkwalder

“Wunder muss man selber machen”

Hier können Sie den Vortrag von Sina Trinkwalder online ansehen

Lebenslauf und Hintergründe

Lebenslauf und Hintergründe

Die 37-jährige Augsburgerin verwirklichte in den letzten fünf Jahren etwas, was viele kaum noch für möglich gehalten haben: sie produziert Kleidung in Deutschland aus regionalen Rohstoffen und schreibt damit auch noch schwarze Zahlen. Möglich sei dies, weil das einzige Unternehmensziel ist, für jeden in der Firma zu sorgen und die Gier nach immer höheren Profiten im Unternehmen keinen Platz hat. Am 19. September war sie im Kristallsaal zu Gast.

Der Abend mit Sina Trinkwalder wird durch das von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Niederösterreich kofinanzierten LEADER-Projekt „Wirtschaft 2050: Mission.Zukunft.Denken“ ermöglicht.

5.September2016

Gertrude Tumpel-Gugerell

“Europa, der Euro und die Krise. Was tun?”

Hintergründe und Nachberichte

Bericht über den Vortrag von Wirtschaft 2050

Fotogalerie zum Tumpel-Gugerell Vortrag

Bericht über den Vortrag in der NÖN Ybbstal

Lebenslauf und Hintergründe

Hier können Sie den Vortrag von Gertrude Tumpel-Gugerell online ansehen:

Den Auftakt am 5. September zur heurigen Wirtschaft 2050 machte die internationale Finanzexpertin Gertrude Tumpel-Gugerell. Sie war nicht nur Vizegouverneurin der Österreichischen Nationalbank, sondern auch acht Jahre im Direktorium der Europäischen Zentralbank. Als Insiderin der europäischen Geldpolitik gab sie ihre Perspektiven zur Zukunft unserer Gemeinschaftswährung und der EU preis und ging auf die Finanz- und Weltwirtschaftskrise ein.

12.Mai2016

Crowdfunding-Kickoff

“Wirtschaft 2050 sammelt Geld für interessante Vorträge zu Zukunftsthemen”

Programm:
– Vorstellung des HAK-Maturaprojektes
– Impulsvortrag Thema Crowdfunding mit Simone Mathys-Parnreiter
– Interviewrunde
– Vorstellung des Projektes „Wirtschaft 2050“
– Kickoff zur „Wirtschaft 2050 Crowdfunding-Kampagne“

5.Oktober2015

Franz Fischler

“Die Rolle der krisengeschüttelten EU im Global Village”

Den Abschluss der Reihe 2015 machte der frühere Landwirtschaftsminister Franz Fischler.

Mit der Erfahrung eines EU-Agrarkommissars beleuchtet der „Europäer mit Hirn, Herz und Hand“ in seinem Vortrag zukünftige Handlungsmöglichkeiten der Europäischen Union im internationalen Umfeld.

Der Nachbericht zum Fischler Vortrag

Hier können Sie den Vortrag von Franz Fischler online ansehen:

Der ehemalige Präsident des Ökosozialen Forums gilt als einer der wichtigsten Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative. Zurzeit ist Franz Fischler Präsident des Europäischen Forums Alpbach.

21.September2015

Klaus Werner-Lobo

“Uns gehört die Welt!? Die Welt im Griff der Konzerne”

Der 2. Akt wurde von einem absoluten „Star der alternativen Globalisierung“fortgesetzt.
Klaus Werner-Lobo wurde international bekannt durch seinen internationalen Bestseller „Schwarzbuch Markenfirmen“ , worin er so manche dunkle Machenschaften der multinationalen Konzerne offenlegt. Beinahe 200.000 verkaufte Exemplare und Übersetzungen in 15 Sprachen dienen als verlässlicher Indikator für den Erfolg des gebürtigen Salzburgers.

Der Nachbericht zum Werner-Lobo Vortrag

Fotogalerie zum Werner-Lobo Vortrag

Hier können Sie den Vortrag von Klaus Werner-Lobo online ansehen:

Als ausgebildeter Clown und Schauspieler plädiert er in seinen Vorträgen für einen lustvollen und kreativen Widerstand gegen ein Ungleichheit reproduzierendes Wirtschaftsregime.

7.September2015

Johannes Gutmann

“Mit Nachhaltigkeit, Regionalität und sozialer Verantwortung zum Erfolg”

Die Veranstaltungsserie wurde diesmal vom „Unternehmer des Jahres 2011“ Johannes Gutmann eröffnet.
Der charismatische Sonnentor-Gründer gab dabei Einblicke in seinen unglaublich spannenden persönlichen Lebensweg und motivierte die Besucher, selbst zu handeln.

Der Nachbericht zum Gutmann Vortrag

Fotogalerie zum Gutmann Vortrag

Hier können Sie den Vortrag von Johannes Gutmann online ansehen:

Johannes Gutmann, der stets mit einer runden, roten Brille und einer über 80 Jahre alten Lederhose anzutreffen ist, passt in kein klassisches Klischee. Aber ganz sicher ist er ein genialer Geschäftsmann, der ein faszinierendes Unternehmen aufgebaut hat, das seinesgleichen sucht.

13.Oktober2014

Franz Josef Radermacher

“Wir brauchen einen Global Marshall Plan”

Franz Josef Radermacher stellte zum Abschluss der Veranstaltungsreihe mögliche Szenarien zu einer Welt 2050 vor. Er gilt als anerkannter Vertreter einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft. In der Global Marshall Plan Initiative setzt sich Radermacher für eine „Welt in Balance“ ein. Der gebürtige Aachener ist ein vielgefragter Experte für Globalisierungsgestaltung, Innovation, Technologiefolgen, umweltverträgliche Mobilität, nachhaltige Entwicklung und Überbevölkerung.

Der Nachbericht zum Radermacher Vortrag

Literaturempfehlungen von Hr. Radermacher

Hier können Sie den Vortrag von Franz Josef Radermacher online ansehen:

Jahrgang 1950, promovierter deutscher Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied im ,Club of Rome‘.

Professor für Informatik an der Universität Ulm und Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung.

Er gilt als einer der populärsten Verfechter einer Ökosozialen Marktwirtschaft und zählt zu den geistigen Vätern der Global Marshall Plan Initiative. Deren Ziel ist die Entwicklung der Menschheit auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit sowie des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen. Er setzt sich für einen Mittelweg zwischen Planwirtschaft und Marktfundamentalismus ein, wobei Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz aus einer globalen Perspektive eine zentrale Rolle einnehmen.

29.September2014

Erich Foglar

“Mit Vermögenssteuern aus der Krise”

Als zweiter prominenter Referent der Herbst 2014-Reihe war der Präsident des österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB) zu Gast, um Vorschläge zu sozial gerechteren Wegen aus der Weltwirtschaftskrise aufzeigen.

Der gelernte Werkzeugmacher äußerte sich in der aktuellen Krisendiskussion wiederholt kritisch gegenüber der europäischen Sparpolitik, denn diese wertet er als einen Angriff auf das europäische Sozialmodell. Foglar setzt sich für eine Lohnsteuersenkung ein, wie etwa eine Senkung des Eingangssteuersatzes sowie flachere Progressionsstufen, um mittlere und kleine Einkommen zu entlasten. Zur Gegenfinanzierung fordert er unter anderem Vermögens- und Erbschaftssteuern.

Hier können Sie einen Bericht über den Vortrag von Erich Foglar nachlesen

Hier können Sie den Vortrag von Erich Foglar online ansehen:

Jahrgang 1955.

Seit 1971: Gewerkschaftsmitglied.

1992: Wiener Zentralsekretär des Österr. Gewerkschaftsbunds

2006: geschäftsf. leitender Sekretär des ÖGB und Zentralsekretär der Gewerkschaft Metall-Textil.

Seit 2009: ÖGB-Präsident.

Der Mensch in einem sozialen Staat und in einem gemeinsamen Europa steht für ihn im Vordergrund. Gute Ausbildung für alle, Arbeitsplätze für alle, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und ein faires Einkommen sind jene Themen, für die er eintritt und deren Erfüllung er von der Regierung einfordert.

23.September2014

Heini Staudinger

“Mit Waldviertlern auf in die Zukunft”

Heini Staudinger beleuchtete das aktuelle Wirtschaftssystem aus der Perspektive eines Unternehmers, der in einer „strukturschwachen“ Region erfolgreich wirtschaftet und zeichnet Visionen, wohin sich die globale Wirtschaft bis 2050 entwickeln soll. Der Mehrheitseigentümer der einzig verbliebenen Schuhwerkstatt Niederösterreichs gilt nicht erst seit seinem Streit mit der österreichischen Finanzmarktaufsicht als ein Unternehmer, der alternativ denkt und neue Wege beschreitet.

Im Juli 2016 führte Raphael Kößl im Zuge eines Praktikums ein Interview mit Staudinger, das die NÖN-Ybbstal veröffentlichte. Hier geht's zur Vollversion des Interviews.

Hier können Sie einen Bericht über den Vortrag von Heini Staudinger nachlesen

Hier können Sie den Vortrag von Heini Staudinger online ansehen:

Jahrgang 1953.

1980: erstes Schuhgeschäft in Wien (damals dänische „Earth Shoes“).

Seit 1991: Besitzer der Waldviertler Schuhfabrik & GEA Möbel.

Seit 2004: Herausgeber der Zeitschrift „brennstoff“ (hauptsächlich gesellschafts- und konsumkritische Themen) im eigenen GEA Verlag.

2005: Initiative alternative Währung „Waldviertler“.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2012, als ihn die Finanzmarktaufsichtsbehörde wegen seines langjährigen Crowdfunding-Modells klagte. Dabei borgte er sich gegen Zins Geld von seinen Kunden und Freunden, weil ihm die Hausbank für notwendige betriebliche Investitionen keinen Kredit mehr gewährte.

2013: GEA Formel Z – Verein zur Förderung von Kindern

18.Oktober2010

Reinhold Mitterlehner

“Reale Zukunftsvisionen für Österreichs Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten”

Zu Beginn des Vortrages geht Bundesminister Mitterlehner auf die Gründe der aktuellen globalen Weltwirtschafts- und Finanzkrise ein. Grundsätzlich unterscheidet er zwischen den finanz- und realwirtschaftlichen Hintergründen. Fehler in der Finanzwirtschaft waren vor allem die Niedrigzinspolitik und die äußerst exzessive Kreditvergabe in den USA sowie der große Fehlgedanke „Lassen Sie Ihr Geld arbeiten“. Die realwirtschaftlichen Gründe für diese folgenschwere Weltwirtschaftskrise waren seiner Meinung nach die Überkapazität an diversen Märkten sowie das „am Markt vorbeiproduzieren“, wie es speziell in der Automobilindustrie der Fall war.

Hier können Sie einen Bericht über den Vortrag von Reinhold Mitterlehner nachlesen

Jahrgang 1955.

Studium Rechtswissenschaften in Linz.

1980 bis 1992 Wirtschaftskammer Oberösterreich, 1992 bis 2000 Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, 2000 bis 2008 Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich.

Seit 2008: Bundesminister für Wirtschaft.

Seit 2014 Vizekanzler und Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei.